Über uns

Eine lebendige und wohnliche Stadt entsteht aus dem Nebeneinander verschiedener Häuser mit ganz unterschiedlichen Nutzerinnen und Nutzern. Doch eine solche Vielfalt ist unter den heutigen Verhältnissen nicht mehr möglich: Die InitiatorInnen von Stadt können heute nur noch begüterte Investoren sein, die sich selten für einzelne Häuser oder die Bedürfnisse der Menschen im Quartier interessieren.

Diese Lücke wollen wir schließen. Wir wollen selbst wieder Räume schaffen, die das städtische Leben bereichern und die auch weniger begüterten Menschen offen stehen. Viel verlockender als Neubauten sind dabei leer stehende Gebäude, die für ein neues Leben von den zukünftigen Nutzenden saniert und umgebaut werden.

Unser Haus für Kultur und Politik (HPK) soll im vollen Zugriff und Besitz derjenigen sein, die es nutzen. Es soll zentral und gut erreichbar liegen und genug Raum für unterschiedliche Nutzungen bieten. Die Gestaltung und Bespielung der Räume soll selbstverwaltet organisiert werden, z.B. über Plena und Arbeitsgruppen.
Das zukünftige Zentrum soll dabei nicht auf die Erwirtschaftung von Gewinnen ausgerichtet sein, sondern gemeinnützige Ziele verfolgen. Auch ein Weiterverkauf der Gebäude soll per Satzung ausgeschlossen werden, um eine Privatisierung der Gebäude zu verhindern. Seit Jahren werden in anderen Städten bereits ähnliche Modelle praktiziert, wie etwa im Rahmen des Mietshäuser Syndikats oder des kulturellen Freiraumes „b-side“ in Münster.

Wir verstehen uns als Bündnis und sind offen für weitere Gruppen, Initiativen und Einzelpersonen, die diese Idee unterstützen möchten und sich in Konzept und Realisierung des Projekts einbringen möchten.

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